Das Potsdamer Stadtschloss

Potsdam war - das Stadtschloss

Die ganze Stadt ist undenkbar ohne dieses Gebäude. Es war Keimzelle, Ursprung des Aufstiegs Potsdam zu einem Ort auf der europäischen Landkarte. Noch anderthalb Jahrzehnte nach der Bombardierung am 14. April 1945 gab die imposante Ruine der Stadt Halt. Selbstverständlich sahen die ersten Pläne einen Wiederaufbau vor. 1959/60 wurde das Potsdamer Stadtschloss trotz internationaler Proteste auf Befehl des Ost-Berliner Politbüros gesprengt.

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Mission Erfüllt ?

Seit dem 21.1.2014 ist das Landtagsgebäude funktionsfähig und in Betrieb. Wozu also noch einen Verein Potsdamer Stadtschloss e.V.?

Ursprünglich waren an genau überlegten Punkten der Attika insgesamt 76 mythologische Sandsteinfiguren aufgestellt, die ab 1750 von den Künstlern der Potsdamer Bildhauerschule für das fertiggestellte Stadtschloss geschaffen wurden. Diese Skulpturen waren ganz entscheidende Bestandteile der Fassade, gaben den Bau Schlankheit und Zug nach oben und lockerten die Silhouette auf. Die mythologischen Gestalten „erklärten“ den ganzen Bau. Ohne sie fehlt dem Stadtschloss zu Potsdam der krönende Abschluss. Ohne die Sandsteinfiguren auf der Attika  sind die Fassaden nicht vollendet.

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Warum muss das sein?

Die 76 überlebensgroße Figuren sowie die im Wechsel dekorativen Vasen waren ein in sich geschlossenes Skulpturenprogramm, ein entscheidendes, ein sinnstiftendes Element. An der Grenze zwischen Himmel und Erde, auf der Attika, gruppierten sich diese Bildkunstwerke auch um das Staatswappen und bildeten so nicht nur eine Art Vermächtnis des Bauherrn, sondern verbildlichten einen  Appell zur „guten Regierung“: dort wo die Künste, die technischen und die schönen, blühen und die klassische Bildung gepflegt wird, sind die irdischen Verhältnisse geordnet, wohlhabend und friedlich. Einige der Skulpturen erreichten künstlerisch ein europäisches Spitzenniveau. Mit ihnen zeigte Friedrich der Große, dass auch Brandenburg im europäischen Wettstreit der Künste mithalten konnte.

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Warum originale Skulpturen auf einem „nachgebauten“ Schloss?

Entgegen der Vorstellungen des Vereins Potsdamer Stadtschloss hat es beim Bau des Landtags nach dem Willen der Regierung zahlreiche Abweichungen vom Original gegeben. Nun meinen Kritiker, wenn schon Skulpturen dann reichen auch Kopien auf der Attika.

Wir meinen nein, denn

Die Fassaden sind eben nicht nur „Nachbauten“. Mit großem Aufwand und großer Sorgfalt sind eben zahlreichen Originalteile in die Fassaden integriert worden. Gerade das Vorhandensein dieser Originale war ein wesentlicher Grund, warum der Landtag in dieser Form gebaut wurde.

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